Happy Ending

So der Sooc 1314 neigt sich stark dem Ende zu und bevor es vorbei ist, will ich hier doch nochmal kurz reflektieren, was ich so mitgenommen habe.

Erst mal muss ich sagen, dass ich wirklich was mitgenommen habe und ich auch dabei etwas gelernt habe.

Ab Themenblock II war die Seite von Creative Commons „Was ist CC?“ mein bester Freund und befindet sich seitdem in meiner Favouritenliste meines Browsers. Da ich leider bei meiner Weihnachtsgeschichte „Teddybären Christmas“ das mit den Lizenzen zuerst falsch gemacht hatte, war ich seither sehr darauf bedacht alles richtig zu kennzeichnen. Auch für folgende Beiträge hab ich wirklich explizit darauf geachtet, das ja richtig zu machen und auch nur lizenzierte Bilder zu verwenden. Bei meiner Suche geholfen hat mir dabei flickr, und auch wenn es wirklich teilweise mühsam war, die passenden Bilder zu finden, hat es letztendlich immer geklappt (Auch wenn es  – zugeben – manchmal echt nervig war). Mein Bewusstsein dahingehend hat sich durch den Sooc ebenfalls verändert. Ich denke ich gehe jetzt viel bewusster mit Bildern aus dem Internet um, wenn ich beispielsweise Bilder aus Google für meinen Desktop – Hintergrund verwende oder irgendwo in eine Präsentation einbaue. Passend dazu: Ich habe mir letztens eine App für mein Tablet für Hintergründe geladen. Und als ich die Bilder so durchschaue und eines verwenden möchte, fällt mir auf, dass die Bilder in dieser App mit CC – Lizenzen lizenziert sind! Das fand ich einerseits richtig toll, weil das für mich ein Zeichen ist, dass CC – Lizenzen sich weiter etablieren, andererseits dachte ich mir, gut wie soll ich auf meinem Tablet – Hintergrund kennzeichnen, von dem das Bild stammt? Per Notiz auf dem Desktop? Wer will das? Und hier ist eben auch ein Problem an dem Urheberrechts – Drama zu erkennen. Die Grenzen und Richtlinien sind nicht zu Ende gedacht. Aber ich möchte hier jetzt keine Diskussion darüber beginnen.

Zurück zu den Lizenzen:

Also bei Bildern bin ich jetzt auf dem neuesten Stand, aber wie sieht’s mit Musik aus? Habt ihr schon mal lizenzierte Musik verwendet?

Mein Beitrag „Na, weißt du woher der Weihnachtsmann kommt?“ beinhaltet lizenzierte Musik, aber bis dahin war es ein weiter Weg. Denn erst hatte ich keine, sondern ein Weihnachtslied von einer CD, die ich mir vor Jahren mal gekauft hatte und  – auch wenn das vielleicht blöd klingt – aber ich habe gar nicht groß darüber nachgedacht, dass ich das gar nicht verwenden darf. Nun ja, dann hab ich mich also auf die Suche nach lizenzierte Musik gemacht – und glaubt mir, das war gar nicht so leicht.  Deswegen habe ich euch hier mal ein paar Seiten aufgelistet, auf denen ihr lizenzierte Musik finden könnt:

1. Jamendo

2. FreeMusicArchive.org

3. ccMixter

4. Falls ihr explizit nach Weihnachtssongs sucht, hilft euch vielleicht dieser Adventskalender

5. Und wenn ihr auf den Seiten nicht fündig geworden seid, habt ihr auf dem Open – PraxisBlog Medienpädagogik  eine ganze Reihe von Portalen aufgelistet, die allerdings nicht alle kostenlos lizenzierte Musik anbieten!

Was ich eigentlich mit am spannendsten fand, waren die Netzwerkanalysen – und etwas beängstigend zugleich, aber überwiegend interessant! ;D Mal zu erfahren, was Facebook & Google über mich wissen – oder meinen zu wissen. Google weiß inzwischen wahrscheinlich mehr als zum Zeitpunkt meines Artikels „Wortsalat – Zeig mir was du postest“, da ich inzwischen viel öfter meine Gmail benutze! ;D Aber auch die Analyse im vierten Themenblock war interessant, dazu möchte ich gar nicht viel vorweg nehmen, sondern lest es einfach selbst => „Wer mit wem & wie oft?! – Gephi machts möglich“!!!

Abschließend möchte ich sagen, dass ich gerne mehr Zeit zum Bloggen gehabt hätte, also so dass ich mehr hätte schreiben können, als nur meine „Pflichtaufgaben“, denn es macht eigentlich wirklich Spaß – mir zumindest! =) Aber die Aufgaben habe ich auf jeden Fall mit Sorgfalt erledigt. Und ich hab mich immer sehr gefreut, wenn irgendwer einen Beitrag von mir kommentiert hat! ;D Also danke an alle, die jemals etwas bei mir kommentiert haben, ihr habt mir immer eine Freude bereitet! 😀

Und zum Ende des Sooc, meiner Blogger – Zeit und all dem, was ich mitgenommen und gelernt habe, schließe ich mich den Worten von Harold Macmillan an:

  „Die Vergangenheit sollte ein Sprungbrett sein, nicht ein Sofa.“

Ende cc by viZZZual.com

In diesem Sinne hoffe ich, dass jeder von euch etwas aus dem Sooc mitgenommen hat und das für sein weiteres Leben verwenden kann.

Liebe Grüße,

Eure Lena

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Wer mit wem & wie oft?! – Gephi machts möglich

Gephi – make graphs handy” – so lautet der Slogan von Gephi, dem Open Source Tool, mit dem man Netzwerke analysieren kann.

Netzwerkanalyse – schon im dritten Themenblock des Sooc1314 habe ich mich dafür interessiert und habe dazu meinen Beitrag „Wortsalat – Zeig mir was du postest“ geschrieben und da ich so etwas wirklich spannend finde, hab ich mich gleich nochmal dafür entschieden. Diesmal mit Gephi!

Ich fange erst mal ganz plump mit meinem Netzwerk an; hier auf diesem Bild ist es noch relativ grob gefiltert (ich komme später nochmal darauf zurück):

Vorher noch kurz etwas zu den Begrifflichkeiten:

Die Kreise, die man sehen kann, werden Knoten (engl. notes) und die Linien zwischen diesen Kreisen Kanten (engl. edges) genannt. (Nur damit ihr wisst, wovon ich rede)

Netzwerk ungefiltert

So sieht es also aus, mein Facebook-Freunde-Netzwerk. Man kann auf jeden Fall deutlich erkennen, dass es im Groben zweigeteilt ist. Einerseits werden die Leute von meiner „Heimat“ Bayreuth (links) und andererseits die kleinere Gruppe (rechts) aus Dresden angezeigt, diese beiden Gruppen werden durch den größten meiner Knoten verbunden. Der größte Knoten stellt sozusagen das Zentrum einer Vernetzung dar, denn Gephi stellt anhand eines Algorithmus dieses Netzwerk her. Es findet heraus, über welche Knoten der kürzeste Weg zu einem anderen führt und wie oft dieser Weg benutzt wird. Je öfter, desto zentraler der Knoten. In Gephi lässt sich das über die Funktion „Betweenness Centrality“ herstellen. Amüsanter Weise ist dieser größte Knoten in meinem Netzwerk mein Freund! ;D Das kommt aber daher, dass er der einzige ist, der sowohl meine Leute von der Heimat kennt, als auch diejenigen aus Dresden und somit diese Gruppen miteinander am „effizientesten“ (kürzester Weg) verbinden kann.

Nehmen wir nun mal mein Netzwerk ein bisschen genauer unter die Lupe, wie gut erkennbar ist, unterteilt es sich größtenteils in 5 farbige Cluster: türkis, orange, grün, blau und rot. Im Weiteren erläutere ich für euch mal, wer hier dahinter steckt:

Türkis:

türkis

So eigentlich ähnelt das türkise Cluster stark einer Kugel! Dieser Teil meines Netzwerks besteht aus denjenigen, die ich aus meiner Schulzeit kenne, also alle mit denen ich Abi gemacht habe. Und hier schließt sich auch – wortwörtlich –  der Kreis, denn die kennen sich auch alle untereinander und deswegen sieht es auch so kugelförmig aus. Auch wenn ich nicht mit allen etwas zu tun hatte, hat man sich eben trotzdem in Facebook geaddet. Ich denke ihr wisst, wie das so ist! 😉 Natürlich befinden sich unter diesen türkisen Knoten auch meine engen Freunde aus der Schulzeit. Zum Beispiel ist  der größte Knoten hier ein guter Kumpel von mir.

Orange:

orange

Hier tummeln sich diejenigen, die entweder in einer Klasse unter mir waren oder die, die Leute von der Schule, über mehrere Ecken kennen. Mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen.

Grün:

Grün

Im grünen Bereich finden sich hauptsächlich Freunde, die ich seit dem Kindergarten und/oder der Grundschule kenne und die Leute, die ich durch diese Freunde und meinem Freund kenne.

Blau:

blau

Jetzt wird’s familiär! Die blauen Knoten stellen alle meine Verwandten, auch wenn das Verwandtschaften über einige Ecken sind. Der zentralste Knoten in diesem blauen Cluster ist mein Bruder!

Rot:

rot

Die Dresdner Leute! Meine Freunde aus Dresden und Leute, mit denen ich studiere, stellen das rote Cluster da.

Ausreißer: Auf dem ersten Bild meines Netzwerks könnt ihr 5 einzelne freistehende Knoten erkennen, das sind also praktisch die Ausreißer meines Netzwerks.  Ja, die gibt es auch! ;D Das sind diejenigen Facebook-Freunde, mit denen eben kein anderer meiner Freunde befreundet ist und die auch nur ich kenne. Deswegen fallen sie so aus dem Rahmen und sind daher auch nicht mit anderen Knoten vernetzt.

So jetzt hab ich euch mein Netzwerk etwas näher gebracht. Zum Teil sind hier ganz schön viele Kanten und Knoten zu finden und es wirkt leicht überfüllt und unübersichtlich. Um mehr Struktur zu bekommen, hat Gephi durch seine Filter – Funktion die richtige Lösung, dadurch lassen sich Linien und Knoten „rausstreichen“, die unter einer bestimmten  – ich nenne es mal so – Häufigkeit der Benutzung liegen. Also diejenigen, die z.B. weniger als 20 mal als Strecke zu einem anderen Knoten dienen. Und wenn man das macht, kommt folgendes heraus:

Netzwerk gefiltert

Mein Netzwerk hat nun ganz schön abgespeckt. Hier werden die einzelnen Linien und Verknüpfungen besser sichtbar und man bekommt einen Überblick über die wichtigsten Strukturen. Natürlich kann man den Filter auch noch gröber oder viel feiner einstellen und erhält dementsprechend eine andere Darstellung seines Netzwerkes.

Wie habe ich es nun geschafft, so eine tolle Visualisierung meines Facebook-Netzwerkes hinzubekommen?

Ja, ganz einfach. Schaut euch dieses youtube Video „Gephi-Tutorial„, hier ist das wunderbar verständlich erklärt und man kann es gleich nebenher mitmachen. Wirklich super! Außerdem kann ich auch noch diese Slideshare – Folien empfehlen. Hier kann man (nachher oder vorher) nachlesen. Es wird hier alles schriftlich nochmal erklärt; also auch sehr hilfreich, wenn man beim Video nicht mitkommt. Wer allerdings noch tiefer in Gephi und seine Funktionen und Möglichkeiten eintauchen möchte, als nur simpel sein Facebook – Netzwerk zu analysieren, kann sich auf dieser Seite einen genaueren Überblick darüber verschaffen und die einzelnen Funktionen besser kennenlernen.

Was mich betrifft: Ich fande es mal wieder spannend mein Netzwerk zu analysieren und diesmal visuell darzustellen. Es ist interessant zu sehen, wer von meinen Freunden eher stark und wer eher weniger vernetzt ist. Und wie die Kanten untereinander verlaufen.

Falls ich euch jetzt neugierig darauf gemacht habe und ihr Lust habt euer eigenes Facebook Netzwerk zu analysieren, könnt ihr Gephi hier downloaden.

Liebe Grüße,

Eure Lena

Stell dich virtuell dar!

„Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück; es kommt nicht darauf an, wie lange es ist, sondern wie bunt.“

Lucius Annaeus Seneca

Geburt – Kindergarten – Schule – Studium/Ausbildung – Beruf. Das sind die Stationen, die wir im Leben durchlaufen, wenn auch mit viel Variation. Die Momente, die wir an diesen Stationen erleben, werden in zahlreichen Artefakten gespeichert und teilweise wiederverwertet und so füllt sich unsere Biografie.

Wie sähe eine Aus- & Weiterbildungsbiografie in Form eines „lebenslangen E-Portfolios“ aus? Das ist meine Vorstellung davon!

Wenn man solch eine Biografie als eine Art Blog versteht, benötigt dieser logischerweise auch bestimmte Funktionen. Mal abgesehen von den Grundelementen sollten hierbei folgende Funktionen enthalten sein:

Shortcut << Lebenslauf >>: Eine Seite auf der alle Informationen zu meinem Aus- & Weiterbildungsprozess gebündelt auf einen Blick dargestellt und alle nötigen Informationen enthalten sind, sozusagen die wichtigsten „Ereignisse meiner Bildung“. Dabei kann man Angaben zu Zeugnissen, Praktika, etc. gleich mit einem Scan/ Foto vom jeweiligen Artefakt verlinken.

Kontaktaufnahme: Man sollte natürlich irgendwo seine Kontaktdaten hinterlegen, über die man erreichbar ist.

Kommentarfunktion: Ich denke es wäre gut eine Kommentarfunktion einzubetten, denn so kann man auch mit den anderen diskutieren und kommunizieren. Vielleicht könnte man außerdem noch eine Art Forum einfügen. Dadurch wäre auch ein Feedback von anderen möglich.

Inhaltlich lässt solch ein Portfolio einem Freiheiten, denn man kann selbst entscheiden, was seine Biografie schmücken darf/soll und was nicht. Aber die eigenen Qualifikationen (Zeugnisse, Abschlüsse, Praktikumsbescheide, Fortbildungsmaßnahmen, etc.), evtl. Abschluss-/Seminar-/Hausarbeiten, Empfehlungsschreiben, Nebenjobs, (ehemalige) Arbeitsplätze, Ausbildung Auslandsaufenthalte und alles andere, was ich nicht aufgezählt habe, sollten dort mit enthalten sein. Veranschaulicht kann dies durch Fotos, Videos und Grafiken werden, die persönlichere Einblicke liefern. Darüber hinaus kann man eigene Gedanken/Kommentare zu den Artefakten hinzufügen, worin man selbst darüber reflektieren kann. Zusätzlich ist es möglich, eigene Erfahrungen weiterzugeben. Außerdem fände ich eine Art kleines Persönlichkeitsprofil vorteilhaft, bestehend aus Stärken und Schwächen, Interessen und Charakter, evtl. sozialem Engagement, so dass ein Arbeitgeber auch die persönliche Seite „begutachten“ kann. Natürlich kann dies wieder durch Bilder, Videos, etc. geschmückt sein. Beispielsweise könnte man durch Fotos die eigenen Interessen „beweisen“ oder es ließe sich auch das Persönlichkeitsprofil in Form eines Videos gestalten.

Hier habt ihr nochmal ein kleines MindMap zum Inhalt:

Grafik_lebenslanges E-Portfolio

 

(Das MindMap hab ich übrigens mit demselben Tool erstellt, das ich auch bei meinem Beitrag „Meine persönliche Lernumgebung“ verwendet habe. Es nennt sich „EDraw Mind Map“. Falls ihr es auch mal ausprobieren wollt, findet ihr den Download hier.)

 

Was die Vernetzung betrifft, könnte man eine Bestenliste seiner eigenen Learning Tools mit auf der Seite einbinden und jeweils diese näher beschreiben und die Gründe darlegen, warum man diese nutzt und auch wofür. Weiterhin lassen sich Vernetzungen zu sozialen Netzwerken und eventuellen eigenen Webseiten (z.B. eigener Blog) herstellen. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass potenzielle Arbeitgeber ihre Bewerber bei Facebook suchen.

Die mobilen Geräte unserer Zeit bieten dahingehend einen großen Vorteil, denn man kann seine E-Portfolio-Seite immer aktuell halten – eben auch von unterwegs aus – und Fotos können ebenfalls gleich eingebettet und kommentiert werden.

Generell bin ich der Meinung, dass eine derartige Biografie die Möglichkeit bietet viel mehr Informationen in seinen Lebenslauf/Bewerbung einzubringen und dies kann auch in ausgeschmückterer Form der Fall sein, eben gerade durch Bilder-/Videofunktion. Darüber hinaus kann sich ein potenzieller Arbeitgeber nicht nur einen Eindruck von den Qualifikationen eines Bewerbers machen, sondern auch von dessen Persönlichkeit und ihn dahingehend bewerten. Zusätzlich ist eine solche Biografie überall verfügbar und ist nicht an Papier oder E-Mail gebunden, was ich als durchaus vorteilhaft bewerte. Durch die E-Portfolio-Biografie wird ebenso die Individualität eines jeden gesteigert, weil es auf einer persönlicheren Ebene abläuft. Außerdem ist es doch unterhaltender sich so etwas anzusehen, als ein paar Blätter Papier – das sei nur mal am Rande gesagt! 😀

Nichtsdestotrotz sollte das Ganze nicht zu privat werden, denn man möchte dann doch nicht sein ganzes Leben offenbaren (also ich zumindest nicht). Man sollte deshalb immer eine gewisse neutrale bzw. objektive Herangehensweise im Hinterkopf behalten, um nicht zu ausschweifende Erzählungen zu machen und nicht zu übertreiben. Weniger ist eben doch manchmal mehr! =)  Überdies sollte die Seite auch seriös wirken, also muss man auch auf die Gesamtgestaltung achten. Und vielleicht ist solch eine Variante nicht für jeden Arbeitgeber was, das ist sicher unterschiedlich.

Dennoch finde ich die Idee wirklich gut und ich könnte mir vorstellen das auch selber zu machen. Es ist sicherlich aufwendiger als eine „normale“ Bewerbung, aber in der heutigen Zeit soll man doch aus der Masse herausstechen und dies würde sicher dazu beitragen.

Mich würde noch eure Meinung dazu interessieren, was haltet ihr von dieser Idee? Habt ihr Fragen, Kritik oder Anregungen, dann teilt´s mir mit!  =)

Liebe Grüße,

eure Lena! 🙂

Na, weißt du woher der Weihnachtsmann kommt?

So, das war mein kleines Filmchen über den Weihnachtsmann. Ich hoffe euch hat’s gefallen! =)

Bevor ich jetzt über den Windows Movie Maker meine Meinung  Preis gebe (das war/ist das Tool, mit dem ich meinen Film erstellt habe), sind hier noch die Lizenzen der verwendeten Bilder aufgelistet. Sie sind in der Reihenfolge wie sie im Film vorkommen und dazu noch eindeutig beschriftet, so dass man weiß, was gemeint ist. Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden die Bilder direkt zu verlinken.

 

Musik im Hintergrund: „Dance of the Sugar Plum Fairy“ cc by Kevin MacLeod

1. Bild Schneelandschaft: cc by NC-SA engola

2. Bild Wollsocken cc by NC-SA LuckyHundproduction

3. Bild Weihnachtsbaum cc by NC-SA Hotsteper

4. Bild Weihnachtsmann cc by NC-SA dr.jazz

5. Bild Kompass cc by  gravitat-OFF

6. Bild Regenschirm cc by NC kari_bum

7. Bild Verblüffung cc by NC-ND # – * – + P A T T Y + – * #

8. Bild Kind cc by Gerhard Kemme

9. Bild Berg cc by NC-ND dongga BS

10. Bild Hexe cc by ND mwheeler

11. Bild Holzhacken cc by NC-ND matthias.penke

12. Bild Pilgern cc by NC art_of_reinhold

13. Schwarzhaariges Mädchen_Lachen cc by NC-ND Greenpin Chang

14. Lachen im Schnee cc by ND Chiemgau .::. Bayerns Lächeln [meine Heimat]

15. Afrikanisches Mädchen_Lachen cc by NC-SA alles-schlumpf

16. Gartenzwerg_Lachen cc by SA  Chefzwerg

17. Geschenk cc by SA cosmo flash

18. Schlitten cc by NC  Markus Merz

19. Rentiere cc by NC-SA gabri_micha

20. Weihnachtsstern cc by NC-SA ingrid eulenfan

Wie bin ich überhaupt auf den Windows Movie Maker (WMM => im weiteren Verlauf so abgekürzt) gekommen. Nun ja, er und ich wir hatten vor ein paar Jahren das erste Projekt zusammen. Da hab ich einen kleinen Geburtstagsfilm für meinen Freund gemacht. Und da ich für diesen Themenblock ein Video erstellen wollte, war der WMM dafür natürlich passen. Außerdem kam bequemerweise hinzu, dass ich schon mal mit diesem Tool gearbeitet hatte und demnach ich mich nur kurz wieder einarbeiten musste, um mich zurechtzufinden.

Also was sind nun die Vor- bzw. Nachteile des WMM‘s?!

Erst mal zum Positiven:

  • Die Handhabung ist nicht kompliziert, man findet sich schnell in das System ein und überblickt es gut (Und das sag ich jetzt nicht nur, weil ich mit dem Tool schon mal gearbeitet habe, denn auch ich hatte ja meine erste Begegnung damit!)
  • Durch die Zeitleiste (siehe Screenshot) hat man immer einen Überblick über das eigene Werk und kann leicht die Längen der einzelnen Objekte verstellen (einfach mit der Maus in die gewünschte Länge ziehen)
  • Auch sieht man gleich eine Vorschau von allem was man macht, das ist sehr hilfreich, denn so kann man gleich auf etwaige Farbschwierigkeiten oder unpassende Längen reagieren
  • Es gibt einige Möglichkeiten Animationen für Text, Bilder oder Videos mit in den eigenen Film einzubauen, auch Videoübergänge zwischen den einzelnen Elementen lassen sich einfach einbinden
  • Zusätzlich zu der Videospur bietet der WMM auch eine Audiospur, so dass man ebenso Musik einbinden kann

Und jetzt zu den negativen Punkten:

  • Man kann leider keine Bilder verlinken (zumindest hab ich es nicht gefunden)
  • Wer eine große Auswahl an Animationsmöglichkeiten erwartet, ist beim WMM leider an der falschen Adresse
  • Außerdem gibt es auch „nur“ die wichtigsten Optionen in diesem Videoprogramm
  • Man kann die Bilder bzw. Sounds nicht im Programm selbst bearbeiten (um beispielsweise den Kontrast wegen der Schrift anzupassen)

=> Hier seht ihr mal 2 Screenshots des Programms! Einfach draufklicken, dann wirds größer! =)

Screenshot_WMM

Screenshot_WMM_2

Summa summarum kann ich sagen, dass der Windows Movie Maker seinen Zweck erfüllt und dadurch, dass er leicht zu bedienen ist, ein gutes Tool für alle, die einfach nur ein Video gestalten möchten, definitiv tauglich und ausreichend ist. Also für den durchschnittlichen User und/oder Einsteiger – würde ich jetzt mal behaupten. Jedoch für alle, die mehr als das tun möchten, und außerdem weitere Raffinessen von einem solchen Programm erwarten, die sollten nach etwas Anderem Ausschau halten.

Ich persönlich nutze den WMM gerne und mir genügt er. Und für alle, die ihn auch mal ausprobieren möchten, steht er hier zum Download bereit! =)

Kleiner Tipp noch: Der WMM liest beim Öffnen des erstellten Videos immer wieder die Dateien neu ab, also wenn ihr z.B. Bilder, NACHDEM ihr sie in den WMM importiert/für ein Video verwendet habt, in einen anderen Ordner verschiebt, dann findet er sie nicht mehr & zeigt ein rotes Kreuz an.

Euch allen fröhliche Weihnachten!

Eure Lena

Ich lern mit Twitter – und du so??

Das Facebook und Twitter im Social Web vorn mit dabei sind, das bezweifelt keiner, aber das sie jetzt auch als Lerntools gelten, das war mir neu.

Als ich für die Portfolio-Aufgabe nach Tools geguckt habe, bin ich auf das hier gestoßen:

TWITTER an der Spitze der Lerntools! Ich konnte es erst nicht glauben, aber anscheinend ist auf Twitter mehr los als wildes hashtagen. Vorher sei kurz gesagt, dass ich erst seit dem Sooc1314 Twitter-Member bin und mich seither – zugegeben – recht wenig dort bewege und das Twitter wohl als Leraning Tool der internationale Renner ist, scheint auch gnadenlos an mir vorbeigeschrammt zu sein.

Aber wie funktioniert das nun? Diese Frage hat sich mir auch aufgedrängt. Aufgeklärt hat mich dann dieser Artikel.

Laut diesen Tipps lässt sich durch Eigenreflexion via Hashtag und Fragen stellen frei raus in die Community das Wissen trainieren bzw. erweitern. Die Option sowohl Fragen zu stellen als auch zu beantworten, finde ich vorteilhaft und durch die Menge an Mitgliedern werden da sicher viele Ergebnisse produziert. Ich frage mich nur, als wie vertrauenswürdig ich solche Informationen einschätzen würde und ob ich mich wirklich darauf verlassen kann. Klar, wenn mir jetzt ein Fachmann antworten würde, dann sähe das anders aus, aber woher weiß ich, dass das auch wirklich ein Fachmann ist? Indem er es schreibt? Naja, also schreiben kann man viel…da hätte ich irgendwie ein Problem mit.

Handy oder gar Laptop während der Unterrichtsstunde?  – Bei mir war das verboten, aber wie es scheint nicht in Singapur wie dier Artikel zeigt. Die Schüler twittern die Ergebnisse oder stellen Fragen. Interessante Startegie: Wenn die Kinder so oder so mit der Technik aufwachsen, warum sie nicht auf im Unterricht einsetzen?! Dieses Konzept finde ich durchaus auch in Deutschland umsetzbar. Zum Beispiel könnten Aufsätze am Laptop getippt oder MindMaps erstellt werden – das spart auf jeden Fall Papier. Auch den Aspekt des „Fragen stellens“, der auch im Artikel angesrochen wird, finde ich gut. Viele hatten vielleicht schon mal die Situation in der Schule (oder auch woanders), dass man noch eine Frage hatte, aber sich nicht getraut hat sie zu stellen. Wenn es die Möglichkeit gäbe, die Fragen dem Lehrer anders zukommen zu lassen, würden sich vielleicht auch mehr Schüler trauen, ihre Fragen zu stellen.

Ich würde gern mal eure Meinung zum Lernen mit Twitter wissen!!

Mein kleines Fazit zu der Twitter  – Story: Ich persönlich bin nicht vom Lernen mit Twitter überzeugt und bleibe lieber bei meinen üblichen Lernwerkzeugen. Trotzdem finde ich, dass Medien stärker in den Unterricht eingebunden werden könnten, allerdings – und das finde ich extrem wichtig – nur, wenn es nicht überhand nimmt. Also nicht, dass alle nur noch mit ihrem Handy oder Laptop im Klassenzimmer sitzen und alle virtuell kommunizieren und keiner mehr miteinander face-to-face spricht. => In Maßen also !

Wortsalat – Zeig mir was du postest

word cloud

(Quelle: Wolfram|Alpha LLC. 2013. Wolfram|Alpha. http://www4b.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP14841ce650h2c639433e000018bd7b1hdef143ff?MSPStoreType=image/gif&s=33&w=445.&h=470. (Zugriff: 15.12.13))

Schau sich einer den Wortsalat an. Das sind die Wörter, die ich am häufigsten in meinen Posts auf Facebook verwende – laut dem Tool „Wolfram Alpha“. Faszinierend. Und es stimmt wahrscheinlich sogar! Ich hatte in den letzten Wochen viel für ein Gruppenprojekt zu tun und da passen die Wörter: Treffen, morgen, nochmal, noch; natürlich wie die Faust aufs Auge!

Zunächst mal muss ich sagen, dass ich, bevor ich das Tool ausprobiert hab, etwas skeptisch bzw. kritisch demgegenüber war. Nicht weil ich an der Aussagekraft gezweifelt hab, denn im Grunde sind das hauptsächlich „nur“ Zählungen, die bei diese Aktivitätsprotokoll gesammelt werden. Diese Zählungen werden von Facebook so oder so durchgeführt und in deren Datenbank gespeichert, um beispielsweise dem User diese Daten anzeigen lassen zu können (z.B. wenn ich nachsehe, was ich vor 3 Wochen gepostet habe => Gibt’s ja auch auf dem eigenen Profil so ein Aktivitätsprotokoll). Sondern viel mehr, weil ich nicht wusste, was da alles bei rauskommt und wie viel Daten sich wirklich von mir im Netz befinden.

Nun ja, und jetzt zu meiner allgemeinen Bewertung des Ganzen:

Facebook weiß wie alt ich bin und zwar auf den Tag genau (19 Jahre 10 Monate 19 Tage) und sogar welches Wetter an meinem Geburtstag war – erschreckend?? Nicht wirklich, denn bei Facebook steht mein Geburtsdatum.  Neben weiteren zählbaren Daten (etwa: Wie oft habe ich Dinge geliked; Was sind meine Top Posts; Wie viel weibliche & männliche Freunde habe ich oder auch spannend – Wie viele Leute mit demselben Namen kenne ich usw.) finden sich auch Daten zum Verlauf meiner Facebook Aktivität. Und ich muss zugeben, es trifft zu. Ich bin öfter mit dem Handy online als am Laptop & das ca. von 9 Uhr früh bis 21 Uhr abends. Also früh‘s in der Uni bis abends vor’m TV – mal plump gesagt. Generell finde ich es interessant das Ganze mal gebündelt und durch Grafiken veranschaulicht aufgelistet zu betrachten. Gleichzeitig ist das auch meine Kritik daran, denn es ist eben nur eine zeitlich eingeschränkte Auflistung meiner Klicks, Likes, Posts, Kommentare und Freunde. Dadurch bröckelt natürlich die vorhin beschriebene Aussagekraft, denn sollte jemals ein Arbeitgeber diese Daten zu sehen bekommen, stellt sich doch die Frage, für wie glaubwürdig er diese einschätzt. Ich rede/schreibe in Facebook anders als in der Realität und benutze dementsprechend auch andere Wörter. Außerdem hängt das zusätzlich von dem Zeitraum ab, in dem gemessen wird. Wie ich oben geschrieben habe, hatte ich ein Projekt am Laufen und deswegen gleichen sich meine Top-Words auch dieser Situation an.

Was ich etwas vermisst habe bei der Menge an Information über mich, sind die Gruppen, in denen ich Mitglied bin. Kein Eintrag dazu, keine Auflistung. Das hat mich etwas verwundert. Wisst ihr warum die Gruppen nicht mit ausgegeben werden?

Neben Wolfram-Alpha habe ich auch noch das Google-Anzeigeeinstellungs-Tool ausprobiert und siehe da auch hier findet sich eben diese eingeschränkte Begrenzung. Obwohl ich sagen muss, ich war doch verwundert, wie Google sich die Daten über mich zusammengeschnorrt hat. Da ich in meinem Google-Account so gut wie keine Daten über meine Person angegeben habe, hatte ich auch nicht erwartet, dass hier so viel rauskommen würde, aber siehe da. Google sagt, ich bin weiblich, zwischen 18-24 Jahre alt und spreche 2 Sprache. Wie hat Google das gemacht?? Lösung: „Eine Gruppe von mehr als einer Million Websites, Videos und Apps, die mit Google eine Partnerschaft eingegangen sind, um relevante Anzeigen zu schalten.“(Google.2013. https://support.google.com/ads/answer/2842530?hl=de&ctx=glossary. (Zugriff: 15.12.13).) Wenn ich etwas suche oder finden möchte, dann benutzte ich Google und jede Website, die ich besuche, könnte demnach theoretisch bei dieser Partnerschaft dabei sein. So schließt sich der Kreis nach meiner Datenfindung. Ganz aufschlussreich fand ich auch die Auflistung meiner Interessen, die Google über mich hat. Das sind die Top 3: 1. Autos & Fahrzeuge; 2. Bars, Clubs & Nachtleben; 3. Computer & Elektronik, außerdem dabei (Beispiele): Nachrichten (Durchaus wahr), Psychologie (??? – warum auch immer, ich kann mich nicht erinnern, dahingehend was gesucht zu haben), Indie- & Alternativ-Musik (ja, höre ich gerne), Shopping (ich bin eine Frau – natürlich shoppe ich :D). Anzumerken bei den Top 3: Nummer 1 kommt wahrscheinlich hauptsächlich daher, dass ich Weihnachtsgeschenke für meinen Freund gegoogelt habe & ich auch ein kleiner Porsche – Narr bin und 3. wegen dem Internetfiasko, dass sich letztens bei uns abgespielt hat hat bzw. Drucker-Treibern (könnte ich mir zumindest vorstellen).

Alles in allem, also ein vernünftiges Ergebnisse in Betracht der Weihnachtsgeschenke – Suche, die sich hier deutlich niederschlägt. Das rührt sicherlich auch daher, dass Google die Seiten zählt (siehe „Über Google-Anzeigen“), auf denen man sich bewegt und dadurch sich eben diese Interessen herauskristallisieren. In wieweit diese den wirklichen Interessen entsprechen, darüber lässt sich streiten, da die Abhängigkeit des Zeitraums und den äußeren Umständen (Stoffrecherche für ein Referat oder den Sooc1314, Geschenke), durch die man „gezwungen“ ist, Sachen herauszusuchen/-finden, die man sonst vielleicht nicht gegoogelt hätte, deutlich diese Berichte beeinflussen.

Spärlich war die Ausgabe meines Kontoaktivitätsberichts (Zeitraum 15.11.13 – 12.12.13), was ich auch nicht anders erwartet habe. Außer, dass ich sowohl über Chrome, Maxthon als auch via Firefox ins Internet gehe, kam hier nichts Bemerkenswertes bei rum. (Obwohl die Info zu Firefox wirklich veraltet ist, denn diesen Browser nutzte ich seit mehr als 1 Jahr nicht mehr).

Fazit: Zusammenfassend kann ich sagen, dass es wirklich spannend und interessant war, herauszufinden, was die großen Akteure des Web 2.0 so über mich wissen. Aber so wirklich Überraschendes und/oder Unerklärliches kam nicht dabei heraus – zumindest bei mir. Klar ist die Aussagekraft begrenzt und beeinflusst, aber ich denke, wenn man es im richtigen Rahmen betrachtet, glaubwürdig.

In diesem Sinne,

einen schönen 3. Advents-Abend noch.

Eure Lena

Zeig her dein Gesicht

Gestern – oder wars vorgestern, ich bin mir nicht ganz sicher, habe ich in den Nachrichten einen Beitrag gesehen, der mich gleichzeitg erschüttert und überrascht hat. Es passt zwar nicht zu 100% zu diesem Themenblock, aber es geht um den lieben alten Datenschutz, außerdem fand ich das Thema sehr interessant und da wollte ich mich einfach mal mitteilen. ;D

Es ging um das Pilotprojekt von PayPal, bei dem man nun mit dem Gesicht bezahlen kann. JAAA richtig gelesen, mit dem Gesicht. Hier habt ihr 3 Artikel darüber einmal von der FAZ, dem Stern und NTV

Also einerseits ist es ja schön, dass sich darum bemüht wird die Zahlungsmethoden zu erweitern und bequem für den Verbraucher zu machen und das man somit auch ohne Geld & EC-Karte seinen Kaffee bekommt. 

Andererseits fallen dieser Bequemlichkeit wieder einmal die persönlichen Daten zum Opfer. Es sollen jetzt nicht nur mein Name, Adresse und meine Bankdaten gespeichert werden, nein jetzt auch noch ein Bild von mir? Geht das nicht zu weit und kann PayPal wirklich den Schutz der Daten liefern, den diese Aktion bedarf? 

Ich stehe der ganzen Sache äußerst kritisch gegenüber und bezweifle, dass sich das etabliert. 

 

Was meint ihr dazu?