Kurzes Review über 1. Live-Session

Ununi.tv – darum ging es gestern in der ersten „Experten  Live-Session“ mit Frau Anja Wagner von unsrem SOOC1314.

 

Nachdem wir alle in der richtigen Sitzung waren, ging es auch dann los.

Was ist eigentlich Ununi.tv??

Ununi.tv ist eine gemeinnützige Plattform, die Erfahrungsräume für den wechselseitigen Austausch schaffen will. Jedem soll damit die Möglichkeit gegeben werden ein eigenes Netzwerk aufzubauen und sich dann in diesem zu bewegen und mit anderen auszutauschen; es soll erleichtert werden sich zu vernetzen. Die Plattform besteht aus einem Videoportal, einer Commuity und einem EduShop. Die Mitglieder von ununi.tv haben zu verschiedenen Themen Videos aufgenommen und vermitteln so ihr Wissen an andere. In der Community herrscht der Austausch zwischen Personen und im EduShop kann man seine Leistungen anbieten/ „verkaufen“. Ins Leben gerufen wurde diese Aktion durch Crowdfunding.

 

Ich persönlich finde Ununi.tv eine gute Idee, um sich bekannt zu machen und sich und seine Leistung zu vermarkten. In der heutigen Zeit läuft – wie jeder weiß – nichts mehr ohne Internet und solch eine Plattform bietet doch eine praktikable Möglichkeit dafür. Mich persönlich würde noch interessieren, wie effektiv das Ganze ist und wie profitabel für die einzelnen Mitglieder, jedoch dadurch, dass sich das Projekt (ich nenn es mal so) noch in der Anfangsphase befindet, lässt sich darüber wahrscheinlich noch keine Aussagen treffen.

Darüber hinaus denke ich, dass sich dieses Projekt auch gut in die Zukunft eingliedern lässt. Alles läuft über das Internet und das wird sich zukünftig wahrscheinlich auch nicht ändern, daher ist es wichtig sich auch über dieses Medium zu vermarkten. Außerdem bietet die Plattform ein größeres potentielles Publikum – wenn es denn effektiv läuft – für die eigenen Leistungen und man erreicht vielleicht auch mehr Leute, gerade aus verschiedenen Bereichen.

Wie ist eure Meinung zu ununi.tv? Würdet ihr es nutzen oder seid ihr dem eher kritisch gegenüber?

 

Einen schönen Feiertags-Abend,

wünscht euch eure Lena! =)

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Hörsaal vs. Online-Session

Wie sieht die Welt wohl in 25 Jahren aus? Wie sieht das Leben aus?

Fahren wir noch mit Autos durch die Gegend, die sich dann jedoch selbst steuern;

tragen wir alle eine Google-Brille, die uns durch die Stadt navigieren kann?

Wie gläsern ist der Mensch 2038 und wie sorgsam geht er mit seinen persönlichen Daten um, wie tief wird die Hemmschwelle sinken? Wie wird mit seinen Daten umgegangen. Hat sich ACTA vielleicht doch durchgesetzt? (Für alle, die nicht wissen, was ACTA ist bzw. als Ziel hat, hier 2 Informationsquellen dazu : http://www.youtube.com/watch?v=yWqta3S9vcc  ; http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement )

Oder bricht doch der große Staudamm in China, wodurch die Erde aus ihrer Umlaufbahn fällt?

 

Um diese und ähnliche Themen ging es bei mir lustigerweise gestern beim Abendessen mit meinem Freund und seiner Mum. Wir diskutierten wild über die Zukunft und wie das dann wohl so aussehen wird. Also hab ich das gleich mal als Einstieg hierfür genutzt.

Unter anderem ging es eben auch um das zukünftige Lehren und Lernen mit dem Internet.

Ich beginne mal mit den Vorteilen, die ich im Hinblick auf das digitale Lernen und Lehren sehen. Es bieten sich natürlich viel mehr Möglichkeiten für die Informationsgewinnung und –ver- sowie –bearbeitung von Themen. Das Internet birgt viele Quellen, mit denen man sich informieren kann und es lässt sich auch mit verschiedenen Akteuren über Themen diskutieren. Außerdem ist die Geschwindigkeit einer solchen Informationsgewinnung schneller, als wenn man sich beispielsweise erst ein passendes Buch dazu heraussuchen muss. Darüber hinaus ist die eigene Zeiteinteilung flexibler, wenn Vorlesungen rein über das Internet laufen. Ich kann mir diese anschauen, wann ich möchte und zusätzlich nebenher mir Informationen dazu holen, z.B. zu Begriffen, die nicht klar definiert worden sind. Hier ist die Eigeninitiative eines jeden einzelnen gefragt und angeregt. Hannes Klöpper zeigt in seinem Video (http://www.youtube.com/watch?v=8PZnjUFGYmQ) weitere vier erfolgsversprechende Faktoren auf. Das wären zum einen die Nutzung von Videotechniken, wodurch sich komplexe Themen auf „einzelne Sinneinheiten“ vereinfachen lassen, und der „Eventcharakter“, den solche Videos haben. Zum anderen führt Klöpper das „Instant Feedback“ und die soziale Interaktion an. Ersteres bedeutet, dass man sofort auf das Video oder den Beitrag kommentierend reagieren kann oder man durch E-learning Portale sein eben erlerntes Wissen testen kann. Dazu bietet die soziale Interaktion eine Vernetzungsoption, um das Wissen auszutauschen und zu diskutieren. Es ist ein „peer-to-peer-learning“ möglich, das im Internet natürlich deutlich höhere Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Eben gerade durch die verschiedenen Portale, wodurch wiederum eine Vielfalt an Information und verschiedenen Akteuren entsteht. Dabei ist eine aktive Teilnahme möglich und auch herzlichst erwünscht. Man soll sich austauschen, man soll diskutieren, fragen, antworten. „Der Konsument wird zum Produzent“ so lautet das Motto (http://netzwerklernen.wikispaces.com/Was+ist+eigentlich+Konnektivismus%3F+Definitionen%2C+Erl%C3%A4uterungen%2C+Vor-+und+Nachteile#Gliederung ).

Der Konnektivismus ist die Lerntheorie, die diese Elemente vereinbart und welche das Lernen im digitalen Zeitalter beherrschen soll. Der Urheber, George Siemens, hat diese Theorie basierend auf dem Konstruktivismus erarbeitet, da seiner Meinung nach die herkömmlichen Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus) nicht mit den digitalen Entwicklungen und Konsequenzen mithalten bzw. diese aufgreifen können und auch die „gesellschaftlichen Änderungen“ sowie die „Wissensflut“ werden nicht einbezogen (http://netzwerklernen.wikispaces.com/Hintergrundtext+Was+ist+eigentlich+Konnektivismus#Definition ).

 

Trotz aller Vorteile finden sich ebenso Nachteile, die das reine „Online-Lernen bzw. Lehren“ betreffen.

Zum einen gibt es Veranstaltungen, die – meiner Meinung nach – nicht nur online stattfinden können. Ich habe dieses Semester zwei Gruppenprojekte und es ist einfach wichtig sich zu treffen und die Vorgehensweise zu besprechen. Natürlich haben wir auch eine Facebook Gruppe, über die wir kommunizieren und arbeiten ebenso mit Google drive, aber es ist wichtig mit den Leuten persönlich zu interagieren, denn so nimmt man beispielsweise auch deren Reaktionen wahr. Einfach die Erfahrung zu machen, wie verhalte ich mich selbst in Gruppensituationen und wie füge ich mich ein (oder auch nicht); bin ich teamfähig (oder nicht). Auch für Besprechungen von Präsentationen oder Referaten ist ein persönlicher Kontakt essentiell. Ich denke, dass das eine Kompetenz ist, die man sonst verlieren würde. Genauso wie die Kompetenz vor einem Publikum zu sprechen, wenn ich Referate online halte. Ihr werdet mir hoffentlich zustimmen, wenn ich behaupte, es ist etwas anderes vor Leuten zu sprechen als vor einem Laptop. Was denkt ihr über den Verlust der zwei Kompetenzen, die ich gerade erwähnt habe?

Wenn man das Ganze von der technischen Seite betrachtet. Wie sieht es mit Serverüberlastungen oder Netzwerkproblemen aus; also instabile Netzwerke im Allgemeinen? Dadurch ist man eingeschränkt und dies behindert einen in seiner Informationsgewinnung und in seinem Lernen, wenn die Verbindung immer wieder unterbrochen wird. Das müsste sich noch verbessern, aber in 25 Jahren ist es durchaus vorstellbar, dass dieses Problem gelöst ist.

 

Ein weiterer anzuführender Punkt ist der Aspekt der Piraterie bzw. Urheberrechtsverletzung, denn online gestellte Daten können sehr schnell gestohlen oder abgeändert werden. Außerdem gibt es eine Vielzahl von E-learning – Portalen, die verschiedene „Lehrpläne“ voraussehen und andere Lernziele verfolgen, wodurch keine universellen Standards entstehen.

 

 

Fazit:

Ganz klar geht der Trend in Richtung Lernen und Lehren mit dem Internet. Es bietet mehr Möglichkeiten und bessere Vernetzungen mit all seinen Funktionen, wie z.B. Facebook, Dropbox, Google drive, sykpe und wie sie alle heißen. Auch kann ich mir vorstellen, dass in Zukunft mehr Vorlesungen online sein werden, jedoch denke ich nicht, dass sich im Jahre 2038 alles über das Internet abspielt. Es ist sicherlich eine praktikable und teils auch effizientere Option, dennoch sollen den Studenten auch bestimmte Kompetenzen beigebracht werden, die auf reiner Online-Basis nicht vermittelt werden können. Gerade auch bei praktischen Projekten sehe ich dahingehend ein großes Defizit.

 

Fragen, Anregungen oder Kritik könnt ihr gerne loswerden.

 

Danke fürs Lesen und durchhalten (ist dann doch länger geworden als ich dachte!)

 

Viele liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag,

eure Lena! 🙂

Meine Persönliche Lernumgebung

Bild

 

 

Das ist sie also – meine ganz persönliche Lernumgebung. 

Vorweg noch eine kurze Erläuterung zu der Legende:

Rot markiertes bedeutet, diese „Aktionen“ sind mir beim Lernen sehr wichtig und daher nutze ich sie auch am meistens bzw. helfen mir am effektivsten beim Lernen.

Gelb markiertes veranschaulicht diejenigen Sachen, welche zwar für mich wichtig sind bzw. hilfreich, aber die ich nicht so intensiv nutze bzw. ich ergänzend zu den Skripten nutze. 

Und schlussendlich: Grün markiertes sind die Bereiche, die ich eher nebenbei mit benutze, aber sie gehören nicht zu meinem effektiven Lernprozess (wenn ich das mal so nennen kann ;D).

 

Um dieses schöne Mindmap noch mit ein paar persönlichen Worten zu schmücken, ergänze ich hier noch kurz ein paar Dinge!

Wie aus dem Mindmap ersichtlich, lerne ich hauptsächlich alleine und das vor allem mit Vorlesungsskripten, etc., mal davon abgesehen, dass ich in den Skripten alles schön bunt anstreiche (das hilft mir irgendwie dabei mir den Stoff besser zu merken), sage ich den Stoff auch meistens laut vor mich hin. Das hat mich schon erfolgreich durch die Schulzeit gebracht und an der Strategie halte ich nun fest. Was ist denn eure effektivste Lernmethode?

Außerdem brauch ich immer sehr viel Ruhe; ich kann nicht mit Musik oder Fernseh im Hintergrund lernen. Das lenkt mich einfach zu sehr ab. Wie ist das denn bei euch so? Und was haltet ihr vom guten alten „Abfragen“? Ich weiß nicht, wie’s bei euch ist, aber mir dient das immer so als Bestätigung dafür, dass ich auch was kann…;P

 

So, ich hoffe ihr hattet Spaß an den tollen Farben und habt einen Einblick von meiner  PLE bekommen! 🙂

Falls ihr noch irgendetwas unklar findet, dann kommentiert das unten einfach!

 

Viele liebe Grüße, 

Eure Lena

Ready – steady – GO

Heute startet der erste Themenblock! ;D 

Ich freu mich schon drauf und bin gespannt, was es für Portfolio-Aufgaben gibt!

Bisher muss ich sagen, hab ich mich noch nicht so aktiv auf meinen Blog gestürzt, 

aber spätestens jetzt mit dem ersten Themenblock will ich mich drauf stürzen! ;D

 

Ich wünsch allen ganz viel Spaß und feurige Diskussionen!

Liebe Grüße, 

eure Lena 

SOOC – mein Blogging-Experiment

SOOC – das ist der Grund, warum ich jetzt zum Blogger werde! ;D

Ich studiere Medienforschung/Medienpraxis im  3. Semster an der Tu Dresden

und bin eher zufällig auf dieses  Angebot gestoßen als ich nach Aqua-Veranstaltungen geguckt habe ( das sind Veranstaltungen, die man zusätzlich zu seinem Studium machen muss um einblicke in andere Bereiche zu bekommen, eben um „über den Tellerrand zu gucken“). Ich dachte mir das passt ganz gut in meinen Studium und ich bekomm 3 creditpoints also los geht’s :d 

Auch wenn ich noch einbisschen unsicher bin, ob ich das alles so hinkriege wie ich soll – gerade auch mit  twitter, das is mir noch nich so gang geheuer, aber ich denke, ich bin gut aufgehoben und das SOOC-Team steht mir mit Rat zur Seite! Was ich übrigens wirklich toll finde, dass man für alles einen Ansprechpartner hat.! Das is wirklich Top! 😉

 

Heute Abend startet ja die erste Online-Session, bin gespannt wie das so abläuft und ob meine Internetverbindung auch mit macht. 

 

Liebe Grüße, eure Lena!